Alle Menschen sind göttlichen Ursprungs – wir sind alle Kinder Gottes, unabhängig unserer Religion (auch wenn der Mensch gar keine Religion annimmt), unabhängig unserer Rasse, unserer Nation. Vor Gott sind wir alle gleich. Es gibt keine Trennung – wir Menschen verursachen Trennungen, indem wir eingliedern und unterscheiden.

 

Religionen sind Wege auf denen wir Entwicklungen vollziehen können – sie sind aber nicht das Ziel. Der Mensch sucht entsprechend seiner Struktur und Entwicklung die für ihn richtige Religion aus. Die Grundwahrheiten aller Religionen sind dieselben.

 

Die Botschaft aller Religionen lautet:

Den Nächsten lieben, wie sich selbst!

 

Eigentlich gibt es nur eine Religion: Liebe und Mitmenschlichkeit!

 

Gott fordert nur, den Nächsten zu lieben, wie sich selbst. Gott lässt sich nicht in ein Gesetz hineinzwängen – Gott lässt sich nicht begrenzen – ER ist allmächtig!

 

Gott im Herzen spüren – wir sind alle verbunden mit der Schöpferkraft!

Die Gesetze Gottes sind Freiheit und Liebe – Gott hat jedem Menschen einen freien Willen gegeben!

Aus der Enzyklika Fratelli tutti über die Geschwisterlichkeit von Papst Franziskus zum Thema: Rolle der Religionen zitiert von Werner Langenbacher im katholischen Kirchenblatt Nr. 47 vom 15.11.20

Rolle der Religionen:

Zwischen den Religionen ist ein Weg des Friedens möglich. Der Ausgangspunkt muss der Blick Gottes sein. Denn Gott schaut nicht mit den Augen, Gott schaut mit dem Herzen. Und Gottes Liebe ist für jeden Menschen gleich, unabhängig von seiner Religion. Und wenn er Atheist ist, ist es die gleiche Liebe. (281)

 

Menschen mit anderer Anschauung dürfen nicht verurteilt werden.

 

Nachfolgend einige Bibelstellen:

Verurteilt niemanden! (.41‒42) Lukas 6,37‒38

7 »Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. 2 Denn so wie ihr jetzt andere richtet, werdet auch ihr gerichtet werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, werdet ihr selbst gemessen werden.

Lukas 6:37
Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben.
Lukas 6:41
Was siehst du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr?
Johannes 8:7
Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

 

Gott erschuf den Menschen zum Ebenbild.

Als Mensch tragen wir, die von ihm bestimmte Verwandtschaft mit dem Göttlichen in UNS. Die göttliche Liebe wurde in UNS eingepflanzt, deshalb sollten wir Gott mit der ganzen Liebe unseres Herzens lieben.

 

Die wichtigsten Lebensfragen

Wohin gehst Du?

Wo bist Du hergekommen?

Was ist deine Aufgabe?


 

Deine Größe liegt im Innern, in deinem Herzen.

„Das Reich Gottes (Himmelreich) in inwendig in Euch“ Jesus

Wir sind alle ein Teil des Universums von Bewusstsein. Wir unterscheiden uns nicht voneinander, wir sind nicht verschieden von Gott. Wenn man einen Kern einer Mangofrucht einpflanzt, so wird man später Mangos ernten und niemals Zitronen. Ebenso kann das, was aus Gott hervorgegangen ist, niemals etwas anderes sein als Gott. Alle Menschen sind Kinder Gottes.

Wir halten uns für Männer und Frauen, Arme und reiche Menschen, Lehrer, Soldaten oder Psychiater. Wir glauben wir sind jung oder alt, dick oder dünn, glücklich oder traurig. Wir glauben wir sind Inder, Deutsche, Russen, Türken, Amerikaner – aber in Wirklichkeit ist die Wahrheit in uns allen dieselbe. Wir alle entstammen der gleichen Saat, und diese Saat ist Gott. Wir spielen nur verschiedene Rollen. Gott lebt verborgen im Herzen eines jeden Menschen. Wir besitzen die Fähigkeit, zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Jede Nacht erfährst Du eine Welt, die jenseits deinen Erfahrungen liegt. Wenn Du wach wirst, ist alles um Dich herum, was Du siehst, wirklich. Aber wenn Du einschläfst und träumst, dann hört diese Welt für Dich auf zu existieren und die Welt der Träume wird plötzlich zur Wirklichkeit.

Was ist nun wirklich, der Wachzustand oder der Traumzustand?

Weder der Wachzustand noch der Traumzustand ist wirklich. Wenn wir wach sind, dann existiert die Welt der Träume nicht, und wenn wir träumen, dann existiert die Welt des Wachzustandes nicht. Es gibt noch einen weiteren Zustand jenseits von diesen Zuständen – die göttliche Energie – Sie allein ist wirklich.

Was wollen wir in unserem Leben?

Wir sind ständig auf der Suche nach Glück, nach Freude, nach Liebe, nach Vitalität, nach Begeisterung. Wir versuchen immerfort dieses zu bekommen. Wir heiraten, um Glück und Liebe zu erfahren. Wir machen Geschäfte, verdienen Geld und häufen Besitztümer an. Wir gehen unseren Hobbys nach und anderen, verschiedenen Vergnügungen. Wir hoffen, dass wir darin das Glück finden, was wir suchen.

Alle Freuden der äußeren Welt sind vergänglich – sie können niemals andauern. Wenn wir uns ganz ehrlich prüfen, entdecken wir, dass wir das Glück, das wir suchen, nur in uns selbst finden können.

GOTT – Religion

Gott ist vergleichbar mit dem elektrischen Strom – wir können Gott nicht sehen, obwohl er immer da ist. Wenn wir jedoch eine Leitung legen, eine Glühbirne in die Fassung schrauben und dann den Schalter betätigen, erhellt das Licht unsere Häuser. So sollten wir die göttliche Form wählen, zu der wir uns am meisten hingezogen fühlen und sie aus tiefstem Herzen anbeten.

Alle Religionen zeigen den Weg zu Gott.

Der eigentliche Kern, die Essenz aller Religionen ist die LIEBE! Ob Christentum, Islam oder Hinduismus – die Hauptbotschaft ist immer die Liebe. Wenn Liebe aus der Tiefe unseres Herzens herausfließt, erfasst und weitet sie alles ins Unendliche. Am heutigen Tag sollten wir uns entschließen, Hass und Gewalt keinen Raum mehr zu geben und stattdessen ein Paradies der Liebe zu schaffen! Eigentlich gibt es nur eine Religion und das ist die Religion der Liebe und Menschlichkeit.

Es ist nicht richtig, die Religionen anderer zu kritisieren und zu verurteilen.

Was wir heute brauchen ist praktizierte Nächstenliebe und Menschlichkeit. Wir sollten uns in Liebe, Verständnis, Geduld, Toleranz und all den guten Eigenschaften üben, zu denen wir Menschen fähig sind.

Alle Religionen lehren letztendlich dasselbe, jedoch auf ihre eigene Art und Weise. Einmal mehr dieser, einmal mehr jener Aspekt betont.

Gott möchte nur die Herzen der Menschen.

Ein Christ isst und trinkt, ein Jude isst und trinkt, ein Moslem isst und trinkt, ein Hindu isst und trinkt, ein Buddhist isst und trinkt. Die Sonne scheint in gleichem Masse auf alle Menschen, ohne zwischen Kaste, Glaubensbekenntnis und Religion zu unterscheiden. So tut es auch der Regen. Auf alle scheint dieselbe Sonne und fällt derselbe Regen.

Das enge Denken muss aufgehoben werden – wenn wir eng Denken, dann wird alles in unserem Leben eng sein. Erweitern wir hingegen unser Denken, wird alles in unserem Leben weit werden.

Es ist schon gut einer Religion anzugehören – doch alle Religionen dienen als Wegweiser zu GOTT und sind somit als gut zu betrachten – wobei keine Religion als höher oder niedriger einzustufen ist. Jede Religion ist gleichwertig und zeigt im Kern auf, worum es im menschlichen Leben geht und das sind LIEBE und MENSCHLICHKEIT. Jede Religion ist eine Religion der Liebe und Mit-Menschlichkeit.

Wenn Du geboren wirst, dann gehörst Du nichts und niemandem an, auch keiner Religion. Die Menschen in deiner Umgebung werden Dir dann nach und nach einreden, wie Du heißt, wer Du bist , wo Du hingehörst und welcher Religion oder Kaste Du angehörst – es wird Dir übergestülpt wie ein Kostüm. Doch in Wahrheit gehörst Du einzig und allein Dir selbst. Du bist nur DU – Sei nur DU! Du spielst nur eine Rolle auf dieser Weltenbühne.

Spiel deine Rolle mit der Einstellung: Alles kommt von Gott und kehrt wieder zu Gott zurück. Jede Religion lehrt das Wohlergehen der Menschheit.


Cordula:

Es sind meine Gedanken und sie können sich natürlich von anderen Gedanken und Vorstellungen unterscheiden. Meine Einsicht muss nicht mit der Einsicht eines anderen Menschen übereinstimmen, da wir Menschen verschiedene Entwicklungsstufen durchleben, um zur Erkenntnis zu gelangen. Das führt oft zu unterschiedlichen Meinungen und deshalb geht man aneinander vorbei, anstatt Miteinander. Durch das Sammeln von Erfahrungen, wie Freude, Leid, Trauer, Enttäuschung, erkennen wir, was wirklich Sinn macht. Dadurch erkennen und verstehen wir – wie der verlorene Sohn: Er erkennt durch das Leid, durch das Geschehen der Welt, dass der einzige Ort der Glückseligkeit an der Seite seines Vaters ist. Der Sohn, der zu Hause blieb, lebte nicht diese Erfahrung, diese Erkenntnis, die Ganzheit, dieses Wissen. Der Sohn, der zurückkehrte, wird niemehr das Bedürfnis haben, Abschied vom Vater zu nehmen.

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Wege finden zum Miteinander

Liebe und Mitmenschlichkeit

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