Herzenslieder

mit Cordula und Horst

 

Monat:

April - Mai - Juni 2022

Die Kraft der Gedanken

 

Jeder Gedanke, jedes Wort, jede Tat, jede Überzeugung und Einstellung enthüllt sich in unserem Leben. Wenn wir unser Denken ändern, dann ändern wir uns als Menschen. „Was in Zukunft wächst, das ist deine Saat“ sang der verstorbene Sänger und visionäre Komponist Udo Jürgens auf seiner letzten CD „Mitten im Leben“ und macht uns damit bewusst, dass wir auf unsere Gedanken achten sollten. Alles beginnt mit unseren Gedanken und jeder Gedanke, den wir aussenden, entscheidet über unser Schicksal.

 

Weiter sang Udo Jürgens: „Einen Ausweg gibt es nicht“. Du drehst Dir deine Worte zur Hölle oder auch der Sonne zu. Du bist das Leben – das Leben bist Du“.

Mit dem, was wir denken, über die Welt, unsere Mitmenschen, über uns selbst, geben wir Energie in den Kosmos und zwingen sie damit in die Existenz. So werden wir zum Architekten unseres Schicksals.

 

Deshalb ist es wichtig, die richtigen Gedanken auszusenden.

 

Ganz wichtig dabei ist auch das Gefühl. Fühle so, als wenn das, was Du erschaffen möchtest, schon erreicht wäre. Der Gedanke allein erhält keinen Nährboden für die Manifestation.

Sehe innerlich, wie Gedanke und Gefühl Hand in Hand gehen und fokussiert auf Ihr Ziel zusteuern. Gedanken sind elektronische Lichtenergien, reine Energie, reiner Geist, unzerstörbar, unteilbar und ewig.

 

Albert Einstein sagte einmal: „Es sieht immer mehr so aus, als ob das ganze Universum nichts anderes wäre, als ein einziger, grandioser Gedanke“.

 

Welchen grandiosen Gedanken hast Du über Dich selbst?

 

Nachfolgend zwei Herzensliedertexte von uns mit anschliessender, tiefgründiger Erklärung der Texte.

 

Herzenslied

Text von Cordula und Horst

Oh Jesus Du bist wunderschön

All unser Hab und Gut ist nur geliehn

denn irgendwann müssen wir es weitergeb'n

es gehört uns nicht für alle Ewigkeit

denn wir sind nur Gast für eine bestimmte Zeit

Drum leb im Jetzt und Heut

denn nur die Liebe heilt

und währt für alle Ewigkeit

Oh Jesus Du bist wunderschön

die Liebe strahlt aus deinen Augen

so rein, so zart, so wunderschön

Oh Jesus Du bist wunderschön

Oh Jesus Wort in meinem Herz

Du bist die Liebe meines Herzens

nur diese Liebe, die bleibt

für alle Ewigkeit


 

Tiefere Erklärung des Textes:

 

Eine Geschichte: Die Biene und der Elefant

Es war einmal eine Biene, die jung, stark und voller hitziger Jugend war. Eines Tages flog sie voller Wonne von Blume zu Blume und trank Nektar. Sie entfernte sich immer weiter von zu Hause und vergaß, dass es bald Abend und Zeit zur Rückkehr sein würde. Sie war gerade in eine Lotusblüte geflogen, als die Sonne unterging und der Lotus sich schloss. Die Biene saß in der Falle. Sie hatte einen spitzen Stachel, mit dem es ihr ein Leichtes gewesen wäre die Blütenblätter zu durchlöchern und wegzufliegen, aber sie hatte sich zu sehr in ihrem Rausch verfangen. Sie dachte: „Ich werde die Nacht hier verbringen und Nektar trinken und am Morgen, wenn sich die Lotusblüte öffnet, werde ich heim fliegen. Ich werde meine Frau, meine Nachbarn und Freunde zum Nektar trinken hierher holen. Wie werden sie sich freuen! Wie dankbar werden sie sein!“

Bald war es Mitternacht. Ein junger Elefant streifte durch den Wald und auch er war berauscht. Er stieß Bäume um, riss Pflanzen aus und stopfte sie in sein Maul. Als er an den See kam, wo die Biene gerade im Nektar schwelgte, begann er, die Lotusblumen abzurupfen und zu fressen. Die Biene trank immer noch Nektar und dachte: „Ich werde meine Frau herholen. Ich werde meine Nachbarn herholen. Ich werde alle meine Freunde herholen. Ich werde eine große Honigfabrik besitzen.“Plötzlich ertönte ein lautes Knirschen. „Oh weh!“ schrie die Biene, „ich sterbe, ich sterbe – ich bin tot.“Alle Pläne der Biene versanken im See. Alle ihre Freunde blieben zu Hause. Ihre Frau war immer noch daheim – und die Biene befand sich im Maul des Elefanten. So wie diese Biene meinen wir, immer größeren Fortschritt in der Welt erzielen zu müssen und erkennen nicht, dass wir die Quelle unserer Kraft hinter uns lassen. Jeden Tag kommt der Elefant des Todes näher. Die Welt besteht nur vorübergehend.

Obwohl sie uns so bezaubernd erscheint, ist doch alles, was wir hier sehen, vergänglich.

 

„Du bist ein Reisender, der kommt und geht“....

 

Du sammelst Reichtümer an und bist stolz auf deine Schätze. Aber wenn Du stirbst, kannst Du nichts mitnehmen. Du bist mit geballten Fäusten auf diese Welt gekommen, aber wenn Du gehst werden deine Hände offen sein. Alles auf dieser Welt verändert sich, alles verfällt. Jugend wird zu Alter, Gesundheit zu Krankheit, Schönheit zu Leiden. Nur das „innere SELBST“ ist ewig. Nur das innere Bewusstsein wird ewig währen. Viele Menschen glauben, dass die Jugend die Zeit des essens, trinkens und weltlichen Vergnügens sei und dass sie anfangen könnten an Gott zu denken, wenn Sie alt und verbraucht seien. Aber was kannst Du noch tun, wenn dein Körper alt ist? Solange der Körper gesund und stark ist, solange deine Sinne noch arbeiten, tue etwas für dich selbst.

 

Wir alle sind Teil des Universums von Bewusstsein. Wir unterscheiden uns nicht voneinander und wir sind nicht verschieden von Gott. Wenn man den Kern einer Mangofrucht einpflanzt, so wird man später Mangos ernten und niemals Zitronen. Ebenso kann das, was aus Gott hervorgegangen ist niemals etwas anderes sein als Gott. Im inneren des menschlichen Herzens schimmert ein strahlender Glanz, dessen Helligkeit selbst die der Sonne übertrifft.

Bibelzitate:

Joh. 5,13:

Dies habe ich Euch geschrieben, auf dass ihr wisset, dass ihr ewiges Leben habt, die Ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes. Das Wort selbst ist geschrieben, damit wir die entscheidende, absolute Gewissheit haben, dass wir ewiges Leben besitzen.

1. Mose 1,27

Ihr seid nach dem Bilde Gottes erschaffen!



 

Herzenslied

Text von Cordula und Horst und

teilweise von Juliane Werding

Stimmen im Wind

die so zärtlich und so liebevoll sind

durch Raum und Unendlichkeit

wir leben für alle Zeit

 

Stimmen im Wind

die mich rufen wenn der Abend beginnt

Neues Leben im Licht

sterben werden wir nicht

 

Ewiges Leben ist uns gegeben

in Gottes Unendlichkeit

sind wir ewig verbunden alle-zeit

Ende: Stimmen im Wind........

Herzenslied

Text von Amigos

Dann kam ein Engel vom Himmel herab...

Jeden Sonntag – im Abend-schein

sieht man ein Mädchen – so ganz allein

 

Ihr Weg führt hinaus – weit vor das Dorf

Sie geht an das Grab – wo die Mutter ruht

Sie faltet die Hände – zu einem Gebet

und hofft wie immer – dass Sie es hört

 

Dann flüstert sie leise – warum musstest Du gehen?

Ich möcht Dich so gern – noch einmal sehen

Dann kam ein Engel vom Himmel herab

und schwebte über dem Grab

Sie drehte sich um – und glaubte es nicht

Sie schaute – der Mutter ins Gesicht

Hab keine Angst – ich bin bei Dir

Du musst nicht mehr traurig sein – das glaube mir

Denk an unsre Zeit – und weine nicht

Wenn Du ein Engel siehst – dann siehst Du auch mich

 

 

Wenn uns der Tod unsere Lieben nimmt...

Jesus sagte: „So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen“ Johannes 8.31;32.

Wir leben in einer Täuschung, gefangen im Netz der Wahrnehmungen der fünf Sinne. Wir sind nicht der Körper, der sich mit gegensätzlichen Wahrnehmungen identifiziert z.B. Hitze und Kälte, Freude und Schmerz, Geburt und Tod u.s.w.

Wir sind vielmehr die unsterbliche, unwandelbare Seele, die von einem Leben zum nächsten wandert – so lange, bis uns die befreiende Erkenntnis zuteil wird, dass unser wahres ICH, unser wahres grenzenlosen SEIN – EINS ist mit dem ewigen, glückseligen, all-liebenden GEIST (Heiliger Geist).

 

Wenn ein naher Verwandter stirbt, können wir nicht anders, als unseren Verlust beklagen. Das ist ganz natürlich, die Trauer um den geliebten Verstorbenen. Wenn die Seele des geliebten Menschen den Körper verlässt, um in eine andere Sphäre einzugehen, so handelt es sich hierbei nur um eine äußere Veränderung, die mit der wahren Natur – der unwandelbaren Seele – nichts zu tun hat.

 

Es ist nicht falsch, um den geliebten Menschen zu weinen, den man verloren hat. Doch es ist viel besser, wenn wir Ihnen als Zeichen der Verbundenheit unsere LIEBE senden, frei von den Gedanken an den Verlust des geliebten Menschen, sonst fühlen wir ewige Traurigkeit in uns.

 

Es ist viel besser, wenn der verstorbene, geliebte Mensch, anstatt traurige Gedanken, unsere Liebe, Treue und Standhaftigkeit in alle Ewigkeit fühlt, ganz gleich, was das Leben auch bringen mag. Die Tränen, die wir vergießen, mögen zu Tränen selbstloser Liebe werden. Lass ein Quell ewiger Liebe hervorsprudeln, was den geliebten Verstorbenen, mit Liebe und Wohlergehen überschüttet.

 

Der physische Körper mag zwar nicht mehr hier sein – aber er diente ja auch nur als vorübergehender Aufenthalt für diese eine Lebensspanne.

Denke:

 

„Mein menschliches Herz vermisst Dich sehr, doch meine höchste Erkenntnis sagt mir, dass Du weder der Körper bist, noch der Verstand. Du bist das herrliche, strahlende Licht der Seele, die mit göttlichen Wahrnehmungen und Freude erfüllt ist.“

 

So bleibt Dir der verstorbene, geliebte Mensch so gegenwärtig wie eh und je, weil ich mir dann gar nicht vorstelle, dass er von mir gegangen ist.

 

Ich sende dem geliebten, verstorbenen Menschen ständig meine Liebe und bemühe mich, innerlich im Einklang mir ihm zu bleiben. Das Bild von dem/der geliebten Verstorbenen steht immer vor meinem geistigen Auge und ich fühle, dass er/sie mich stets leitet.

 

Wir trauern, weil wir spüren, dass die gewohnte Beziehung zu denen, die von uns gegangen sind, unterbrochen ist, denn unser begrenztes Bewusstsein nimmt nur dieses irdische Leben wahr. Wir gleichen Wellen auf dem Meer des Lebens: Solange wir auf der Oberfläche dahin treiben, sehen und fühlen wir einander. Doch wenn eine geliebte Welle für uns nicht mehr sichtbar ist, beklagen wir diesen Verlust. Die Welle jedoch versinkt in den Tiefen des Meeres, um dann wieder emporzusteigen. Ähnlich ist es, wenn wir den Körper verlassen: Wir sinken in Gottes Schoß und ruhen uns aus, um später in einer neuen Inkarnation, in einem neuen Leben hier auf dieser Erde, wieder an der Oberfläche des Lebens aufzutauchen.

Wir bleiben mit allen, die uns lieben, die wir lieben, ewig verbunden, wenn diese Liebe aufrichtig und beständig ist.

 

Wenn geliebte Menschen sterben und unsere Liebe zu ihnen aufrichtig, unwandelbar und beständig ist und wir tief für sie beten, zieht unsere Liebe sie zu uns zurück, so dass wir ihnen in anderen Sphären und anderen Leben wieder begegnen.

 

Die heiligen Texte ermutigen uns, „in großen Dimensionen“ zu denken und uns mit der Seele, anstatt mit den Körper zu identifizieren. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf das richten, was ewig ist – auf die Seele, das wahre SELBST. Dann werden wir erkennen, dass wir alle unsterblich sind und der Tod verliert immer mehr an Bedeutung.

 

Dann werden wir, wenn ein Mensch stirbt, der uns nahe steht, nicht mehr von Schmerz überwältigt, sondern fühlen, dass das Leben weiter geht – wir erkennen, dass die Seele von einer Entwicklungsstufe zur nächsten fortschreitet. Statt Gedanken der Trauer können wir allen, die uns auf dieser großen Reise schon ein Stück vorausgegangen sind, unsere Liebe, Treue, Kraft, Unterstützung und Ermutigung senden, in der Gewissheit, dass wir ihnen eines Tages wieder begegnen werden.

 

Ob wir als Wellen auf dem Meer des GEISTES tanzen oder vorübergehend in seinen Tiefen versinken, um uns dort auszuruhen – wir können NIE vergehen! In alle Ewigkeit werden wir in GOTT leben – als ein unvergänglicher Teil seines Wesens. Deshalb wird uns gelehrt, zuerst Gott zu suchen; denn in Ihm sind wir all den Seelen nahe, die in seinem Herzen wohnen.

Lass mich in all meinen Lieben

Dein göttliches Antlitz schauen und wissen,

dass die Liebe, die wir füreinander hegen,

Deine ewige Liebe ist.

 

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